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Die Klimakrise verändert nicht nur die Welt, sie verändert Märkte. Kunden, Partner und Investoren fordern Transparenz, Effizienz und Verantwortung. Für KMU ist Klimaneutralität längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil.
Der Leitfaden „Der Weg zur Klimaneutralität“ des Climate Centre Austria zeigt, wie kleine und mittlere Unternehmen diesen Wandel nicht nur mitgehen, sondern aktiv nutzen können. Das Ziel: Kosten senken, Risiken minimieren und den eigenen Betrieb zukunftsfest aufstellen.
Warum sich Klimaschutz rechnet
• Kosten senken: Wer Energie spart, spart Geld – ob durch moderne Heizsysteme, PV-Anlagen oder optimierte Prozesse.
• Kunden überzeugen: Immer mehr Auftraggeber legen Wert auf nachhaltige Lieferketten.
• Förderungen nutzen: Land, Bund und EU unterstützen Investitionen in Klimaschutz.
• Mitarbeitende binden: Junge Fachkräfte arbeiten lieber bei Unternehmen, die Verantwortung für die Zukunft übernehmen.
1. CO₂-Bilanz erstellen
Bevor man loslegt, braucht man einen Überblick.
• Was zählt man? Strom, Heizung, Fahrzeuge, Transporte, auch die Lieferkette berücksichtigen.
• Wie anfangen? Starten Sie mit einfachen Tools oder holen Sie sich Unterstützung von Berater:innen.
Unterstützend steht Ihnen das Klimaportal der Wirtschaftskammer zur Verfügung: kostenlos, einfach und liefert automatisch eine Strategie zur CO₂ Reduktion.
2. Emissionen reduzieren
Fangen Sie dort an, wo es am meisten bringt:
• Photovoltaik aufs Dach.
• Heizsystem modernisieren.
• Transportwege kürzen oder Fahrten bündeln.
• Digitale Prozesse nutzen, um Ressourcen zu sparen.
3. Restemissionen kompensieren
Was sich nicht vermeiden lässt, kann durch geprüfte CO₂-Zertifikate ausgeglichen werden. Wichtig ist, auf Qualität zu achten, denn nicht jedes Angebot ist seriös.
4. Erfolge offen zeigen
Kund:innen und Partner schätzen Ehrlichkeit.
• Machen Sie Fortschritte sichtbar.
• Kommunizieren Sie realistisch, nicht reißerisch.
• Erzählen Sie, was Sie schon erreicht haben und was als Nächstes geplant ist.
Beispiele aus der Praxis
Wintergroup – Hof am Leithaberge
Was als kleine Reparaturwerkstatt begann, ist heute ein Paradebeispiel für Kreislaufwirtschaft.
• Vier PV-Anlagen erzeugen sauberen Strom.
• Ein Hackschnitzel-Heizhaus deckt den Wärmebedarf.
• Defekte Paletten werden wiederverwertet.
Das spart Geld, reduziert CO₂ und stärkt die Kundenbindung.
Zinkpower
Der Verzinkungs-Spezialist setzt auf erneuerbare Energien und Recycling-Materialien.
• Eigene PV-Anlagen und Stromspeicher.
• Umstellung auf regenerative Heizsysteme.
• Einsatz von „Low-Carbon“-Zink.
Ergebnis: weniger Emissionen, geringere Energiekosten und neue Geschäftschancen.
Jetzt handeln – Schritt für Schritt
• Heute anfangen: Eine erste CO₂-Bilanz bringt Klarheit. Beginnen Sie mit einer einfachen Bestandsaufnahme – mehr als eine Excel-Tabelle braucht es nicht.
• Förderungen prüfen: Es gibt viele Unterstützungen für Beratung und Investitionen.
• Ziele setzen: Kleine, realistische Schritte führen langfristig ans Ziel. Machen Sie kleine, durchdachte Investitionen und kommunizieren Sie Ihre Fortschritte offen.
Klimaneutralität ist machbar
Klimaneutralität ist kein großes Projekt, das nur Konzerne stemmen können. Auch KMU können viel bewegen mit einfachen Maßnahmen, die Kosten sparen und neue Chancen eröffnen. Wichtig ist, jetzt anzufangen und den Weg Schritt für Schritt zu gehen.
Landesebene – Niederösterreich
• Öko-Bonus Niederösterreich: Förderung von Investitionsprojekten mit besonderem Nachhaltigkeitsfokus – etwa in Geothermie, Prozesswärme oder ressourcenschonende Verfahren – zusätzlich zur regulären Investitionsförderung.
Link: https://www.noe.gv.at/noe/Wirtschaft-Tourismus-Technologie/Foerderung-Oeko-Bonus.html
• Impulsprogramm Inno4KMU: Förderungen für Innovationsprojekte ab 20.000 € mit Zuschüssen bis zu 40 % (max. 20.000 €).
Link: https://www.noe.gv.at/noe/Wirtschaft-Tourismus-Technologie/Innovation_in_KMU.html
• EcoPlus: Beratung, Förderungen, Netzwerk und Unterstützung – auch für nachhaltige Produktion und Kreislaufwirtschaft.
Link: https://www.ecoplus.at
Bundesebene
• Klima- und Energiefonds: Förderungen für Klimaschutz, Energieeffizienz, erneuerbare Energien und nachhaltige Mobilität.
Link: https://www.klimafonds.gv.at/
• Umweltförderung im Inland (KPC): Zuschüsse für innovative klimaneutrale Prozesse, Geothermie, Kühlung oder Prozesswärme.
Link: https://www.umweltfoerderung.at/
• klimaaktiv mobil: Beratung und Förderungen für effizientere betriebliche Mobilität, z. B. Fuhrparkoptimierung oder E-Mobilität.
Link: https://www.klimaaktiv.at/
• KMU.DIGITAL & GREEN: Kombination aus Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsförderung – inklusive Beratung und Umsetzung.
Link: https://www.wko.at/foerderungen/kmu-digital
Hilfreiche Stellen und Tools
• Wirtschaftskammer NÖ – Nachhaltigkeitsservices: Überblick über Förderungen, Beratungsangebote und direkte Ansprechpartner:innen im Bereich Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit.
Link: https://www.wko.at/noe/up/nachhaltigkeitsservices-der-wknoe
• Förderkompass Kreislaufwirtschaft: Datenbank für Projekte in Material- und Ressourceneffizienz sowie Kreislaufwirtschaft.
Link: https://www.fti-ressourcenwende.at/de/foerderungen/foerderdatenbank/
• Energieförderkompass NÖ: Übersicht über alle relevanten Energie- und Klimaförderungen in Niederösterreich.